Bewertung

Worx Landroid Vision Cloud WR341E: Bewertung 2026

Worx Landroid Vision Cloud 4WD WR341E im Detail: Allrad für 84 % Steigung, RTK Cloud ohne Antenne, Stereo-Kamera und V-SLAM, 1.000 m². Für wen er sich lohnt.

Redaktion von Beste Mähroboter Veröffentlicht am
Worx Landroid Vision Cloud WR341E

Worx Landroid Vision Cloud WR341E

4,0

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Der WR341E ist der Hangspezialist unter den kabellosen 1.000-m²-Mähern: Allrad, 84 % Steigung und Cloud-RTK ohne Antenne. Für ebene Gärten zahlt man hier für Fähigkeiten, die man nicht braucht.

Stärken

  • Allradantrieb mit geländeadaptivem Fahrwerk, bis 84 % Steigung laut Hersteller
  • RTK Cloud ohne Antenne im Garten, laut Worx ohne Abo
  • Stereo-Kamera und V-SLAM als Stütze im Schatten
  • Schnitthöhe 20–70 mm elektrisch, Akku aus dem Worx-20-V-System

Schwächen

  • Mit 16,9 kg schwer für einen 1.000-m²-Mäher
  • Schnittbreite nur 22 cm
  • GPS-Ortungsmodul und Licht für Dämmerung nur als Zubehör

Der Worx Landroid Vision Cloud WR341E in Kürze

Worx hat mit dem Landroid früh preisbewusste Mähroboter in deutsche Gärten gebracht, damals noch mit Begrenzungskabel. Die Vision-Cloud-Reihe verzichtet darauf, und der WR341E ist ihre Allradvariante für Rasenflächen bis 1.000 m². Er kombiniert drei Navigationsquellen: RTK aus der Cloud, eine Stereo-Kamera mit Vision AI und V-SLAM, eine kamerabasierte Lokalisierung. Sein Spezialgebiet ist das Gelände: Worx nennt eine Steigfähigkeit von 84 %. Bei Amazon kostet er derzeit preis ansehen.

Bei Amazon steht das Modell bei 4,0 von 5 Sternen aus 39 Bewertungen (Stand: 08.11.2026). Unsere Einordnung beruht auf der deutschen Worx-Produktseite und der Produktbeschreibung bei Amazon; einen eigenen Einsatz im Garten haben wir nicht durchgeführt.

Technische Daten laut Hersteller

MerkmalWorx Landroid Vision Cloud 4WD WR341E
Empfohlene Flächebis 1.000 m²
AntriebAllrad (4WD), geländeadaptives Fahrwerk, Vorderradlenkung
Steigungbis 84 % (40°)
NavigationRTK Cloud, V-SLAM, Stereo-Kamera, Trägheitssensorik, Odometrie
Antenne im Gartennicht nötig
Schnittbreite22 cm
Schnitthöhe20–70 mm, elektrisch verstellbar
Messerdrehzahl2.400 U/min
Akku20 V, 4,0 Ah Li-Ion (WA3644)
Ladezeitca. 80 min (Ladegerät 3 A)
Gewicht16,9 kg mit Akku
Maße (T × H × B)662 × 293 × 481 mm
KonnektivitätWLAN, Bluetooth
Weitere MerkmaleRegensensor, Mähdeck abwaschbar, Updates over the air und per USB
LieferumfangMäher, Ladestation, Akku, Ladegerät, 6 Ersatzmesser, Schrauben, Innensechskantschlüssel, Handbuch

Eine Lautstärke, eine Schutzklasse und die Garantiedauer nennt die Produktseite nicht. Ob das WR341E ein eingebautes 4G-Modul hat, geht aus der Seite ebenfalls nicht eindeutig hervor: Worx erwähnt 4G nur allgemein für „4G-Versionen“.

RTK (Real Time Kinematic) bringt die Satellitennavigation von einigen Metern auf wenige Zentimeter Genauigkeit, indem ein Referenzsignal Fehler herausrechnet. Klassisch kommt dieses Signal von einer eigenen Antenne im Garten oder auf dem Dach. Worx bezieht es stattdessen aus dem Netz, als RTK Cloud. Auf der Produktseite heißt es knapp: „Keine Dachantennen. Keine Rasenbaken.“ Der Dienst ist laut Worx inklusive, ohne Abo oder versteckte Gebühren; die Amazon-Beschreibung betont dasselbe.

Weil Satellitensignale unter Bäumen, an Hauswänden und unter Vordächern schwächer werden, setzt Worx eine zweite Ebene darunter: Die Stereo-Kamera und V-SLAM (visuelle Lokalisierung und Kartierung) übernehmen laut Amazon-Beschreibung in schattigen Bereichen. Unterstützt wird das durch Trägheitssensoren und Odometrie, also die Messung der Radumdrehungen. Dieser Mix ist sinnvoll, denn er kombiniert die Stärken von Satellit (offene Flächen) und Kamera (Strukturen in der Nähe). Kameras brauchen allerdings Licht; bei Dämmerung stößt dieser Teil an Grenzen.

Die Einrichtung erfolgt laut Hersteller per automatischer Kartierung: Vision AI erkennt Rasenformen und unterschiedliche Begrenzungstypen. Befahrbare Kanten wie ebenerdige Wege überfährt der Mäher, um möglichst wenig Gras stehen zu lassen; an festen Begrenzungen mäht er so nah wie möglich entlang. Worx nennt das Cut-to-Edge.

Allrad und Hanglage

Die 84 % Steigung sind das stärkste Argument des WR341E. Zum Vergleich: Viele Mähroboter mit Hinterradantrieb sind für 35 bis 45 % ausgelegt. Worx erreicht den Wert mit Allradantrieb und einem geländeadaptiven Fahrwerk, das laut Amazon-Beschreibung alle vier Räder auch auf unebenem Untergrund, an erhöhten Kanten und Übergängen am Boden hält. Die echte Vorderradlenkung soll Wendemanöver ermöglichen, ohne die Grasnarbe aufzureißen – ein typisches Problem von Allradmähern, die auf der Stelle drehen.

Wichtig für die Praxis: Eine Steigungsangabe ist ein Maximalwert unter guten Bedingungen. Nasser Rasen, Moos oder lockerer Boden verringern die Traktion. Wenn Ihr Garten Böschungen nahe am Grenzwert hat, planen Sie Sperrzonen für die steilsten Stellen ein oder mähen sie bei trockenem Wetter.

Mehr zu Allrad-Mährobotern und Hanglagen lesen Sie in unserem Ratgeber Allrad-Mähroboter für Hanglage und Böschung.

Mähwerk, Akku und Gewicht

Das Mähwerk ist mit 22 cm Schnittbreite eher schmal. Die Schnitthöhe von 20 bis 70 mm wird elektrisch verstellt, und die Messerscheibe ist laut Worx selbstnivellierend. Ein Regensensor schickt den Mäher bei Nässe zurück zur Station, und das Mähdeck lässt sich mit dem Gartenschlauch reinigen.

Der Akku ist ein 20-V-Li-Ion-Akku mit 4,0 Ah aus dem Worx-Akkusystem; geladen wird mit 3 A in etwa 80 Minuten. Eine Mähdauer pro Ladung nennt Worx nicht. Mit 16,9 kg ist der WR341E für seine Flächenklasse schwer – das ist der Preis für Allrad und Fahrwerk. Beim Tragen über Treppen oder in den Winterlager-Keller merkt man das.

App, Zonen und Mähmuster

In der Landroid-App verwalten Sie laut Hersteller mehrere Mähzonen mit individuellen Fahrwegen, Sperrbereiche und die Karte. Die RTK-Genauigkeit erlaubt gerade, gleichmäßig beabstandete Bahnen in den Mustern Parallel, Schachbrett oder Diamant, alternativ ein natürliches Schnittbild. Software-Updates kommen per Funk oder USB.

Sicherheit, Diebstahlschutz und Igel

Die Hinderniserkennung übernimmt Vision AI mit der Stereo-Kamera; laut Amazon-Beschreibung arbeitet dahinter ein neuronales Netz mit bis zu 10 Billionen Rechenoperationen pro Sekunde. Eine Liste erkannter Objekte oder einen ausdrücklichen Igelschutz nennt die Produktseite nicht.

Beim Diebstahlschutz ist Worx zurückhaltend: Die Ortung per App ist laut Produktseite möglich, ein GPS-Modul (WA0934) ist optional erhältlich. Für Dämmerungsfahrten verkauft Worx das FiatLux-Licht WA0715 für den Vision Cloud 4WD separat. Wir raten dennoch zum Mähen bei Tageslicht: Igel sind dämmerungs- und nachtaktiv, und Städte wie Schwerin haben den Betrieb von Mährobotern von einer Stunde vor Sonnenuntergang bis eine Stunde nach Sonnenaufgang verboten.

Für wen eignet sich der WR341E?

Gut geeignet für:

  • Gärten in Hanglage mit Böschungen, Mulden und Übergängen.
  • Grundstücke bis 1.000 m², auf denen keine Antenne montiert werden soll.
  • Besitzer anderer Worx-20-V-Geräte, die Akkus im System nutzen wollen.

Weniger geeignet für:

  • Ebene Gärten: Dort zahlt man für Allrad und Fahrwerk, die man nicht braucht.
  • Wer Mobilfunk-Ortung ab Werk erwartet.
  • Wer den Mäher oft tragen muss; 16,9 kg sind spürbar.

Alternativen

Ebenfalls mit Allrad und rund 80 % Steigung, aber mit Netzwerk-RTK und drei Kameras arbeitet der Mammotion LUBA mini 2 AWD 1000 für die gleiche Flächenklasse. Wer weniger Steigung bewältigen muss und sparen will, findet im Segway Navimow i205 AWD einen Allradmäher für 500 m² mit 45 %. Für ebene Gärten mit vielen Bäumen ist der Ecovacs GOAT A1600 LiDAR Pro die günstigere Wahl.

Alle zehn Modelle im Überblick: unser Mähroboter-Vergleich 2026.

Unser Fazit

Der Worx Landroid Vision Cloud WR341E ist auf schwieriges Gelände zugeschnitten. Allradantrieb, geländeadaptives Fahrwerk und 84 % Steigung heben ihn von den meisten Mährobotern seiner Flächenklasse ab, und RTK aus der Cloud erspart die Antenne im Garten. Die Kombination mit Stereo-Kamera und V-SLAM ist eine sinnvolle Absicherung unter Bäumen. Dafür ist er schwer, mäht mit 22 cm schmal, und Ortung sowie Licht kosten extra. Wer einen steilen Garten hat, sollte ihn ernsthaft in Betracht ziehen; wer eben wohnt, findet günstigere Alternativen.

Quellen

Häufige Fragen

Braucht der Worx Vision Cloud WR341E eine RTK-Antenne?

Nein. Worx schreibt auf der Produktseite „Keine Dachantennen. Keine Rasenbaken.“ Die Korrekturdaten kommen über RTK Cloud; der Dienst ist laut Hersteller inklusive, ohne Abo oder versteckte Gebühren.

Wie steil darf der Rasen für den WR341E sein?

Worx nennt bis zu 84 % (40°). Möglich machen das laut Hersteller Allradantrieb, ein geländeadaptives Fahrwerk und eine echte Vorderradlenkung, die den Rasen beim Wenden schonen soll.

Was passiert im Schatten unter Bäumen?

Laut Amazon-Beschreibung übernimmt in schattigen Bereichen die V-SLAM-basierte Sensorfusion mit der Stereo-Kamera, wenn das RTK-Signal schwächer wird. Worx nennt zusätzlich Trägheitssensorik und Odometrie.

Welcher Akku steckt im WR341E?

Laut Worx ein 20-V-Li-Ion-Akku mit 4,0 Ah (WA3644), geladen mit einem 3-A-Ladegerät in rund 80 Minuten. Der Akku gehört zum 20-V-System von Worx.

Kann der WR341E nachts mähen?

Worx bietet das FiatLux-Licht WA0715 für den Vision Cloud 4WD separat an. Zum Schutz von Igeln empfehlen wir trotzdem, nur tagsüber zu mähen; Städte wie Schwerin verbieten den nächtlichen Betrieb von Mährobotern.